Couch Potato

Wenn ich schon einen großen Teil meiner Freizeit auf der Couch vor dem Small Screen verbringe, dann lohnt sich dafür ein eigenes Blog. Ich gehörte schon immer zu denjenigen, die Fernsehen als legitimes Hobby betrachteten

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07 März 2008

Gedanken zu Terminator-The Sarah Connor Chronicles (Updated)

Terminator - The Sarah Connor Chronicles (Promo)Mein Problem mit der Serie ist, dass ich sie mag, obwohl ich es eigetlich nicht dürfte. Was mir verbietet, die Serie zu mögen, ist eigentlich recht schnell zu erzählen:
  • Thomas Dekker (als John Connor) ist kein Edward Furlong (Darsteller in T2) und noch nicht mal ein Nick Stahl (Darsteller in T3), und wie aus dem coolen Kid aus T2 dieser ungezogene Teenager mit einem offensichtlichen Todeswunsch wird, ist mir auch noch nicht ganz klar.
  • Lina Headey (Darstellerin von Sarah Connor) ist keine Linda Hamilton, und auch an der Anlage der Rolle der Hauptfigur in dieser Serie hab ich einiges zu meckern
  • Die Prämissen der Serie sprengen mal wieder alles, was bisher die Zeitlinie in Terminator gesagt wurde, widerspricht also T3 und hat das Problem, dass ja auch schon T4 fest geplant ist mit Option auf T5 und T6 und das deren Prämisse eben ist, dass die Entwicklung von Skynet nicht aufgehalten werden konnte.
  • Zeitreisen nehmen ja verdammt nochmal Überhand: T1: 2 Stück, T2: wieder 2 Stück, T3 nochmal 2 - und hier fand ich schon langsam, dass es lächerlich wurde, Sarah Connor: gleich sieben weitere (womit das Ganze endgültig zu einem Zeitkrieg - dare I say temporal war - ausgeartet ist; und wer weiß, wieviel uns noch nicht bekannte Zeitreisen es noch gibt)
  • Das Plotelement, dass der Böse doch nicht der Böse ist - hier der FBI Agent, der Sarah wegen Mordes jagt und jetzt selbst mit Hinweisen auf Zeitreisen und Cyborgs konfrontiert wird - ist in Serien auch etwas überstrapaziert
Positiv zu vermerken ist da natürlich Summer Glau und ihre Cameron bzw. ihre Darstellung eines Cyborgs - die Rolle als River Tam (in Firefly/Serenity) hat sie ja darauf schon ganz gut vorbereitet. Und, ich weiß auch nach der Ausformulierung meiner Gedanken noch nicht, warum mir die Serie eigentlich gefällt (und ich auf eine zweite Staffel hoffe). Klar ist mir aber, dass die erste Staffel sicherlich zu kurz war, um zeigen zu können, was alles in der Grundidee stecken kann.

Ein ganz großer Pluspunkt war sicherlich die Inszenierung der finalen Auseinandersetzung mit Agent Kester, das waren mal wieder ein paar Serienminuten zu genießen (wie immer, wenn Johnny Cash im Hintergrund läuft).

Update: mittlerweile ist auch eine entsprechende Videosequenz bei YouTube aufgetaucht, also hier zum selber schauen:

(DirektMassaker)


P.S. Die Szene taucht mehrfach bei YouTube auf. Und etwa nach dem 15ten Mal sehen verliert sie auch etwas ihren Charme. Etwas …

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